Samosa 16:9

Gebackene Punjabi Samosa (gefüllte Teigtaschen)

Samosa sind der indischen Snack, der vielen auch hier bekannt ist. Dabei kennt man vor allem die Punjabi Samosa, also typisch Punjabi gewürzt mit Garam Masala und säuerlichem Mangopulver (Amchur). Dazu bekommt man meistens Ketchup oder ein süß-saures Chutney, wie z.B. das Tamarindenchutney. Samosas in anderen Regionen können auch mit den dort regional typischen Gewürzen gewürzt sein. Eine andere Variante sind Samosas mit Kichererbsen statt grünen Erbsen. Es gibt also verschiedene Füllungen, diese hier jedoch ist die klassische Füllung. Normalerweise sind Samosas frittiert, jedoch frittiere ich aufgrund der Geruchsbildung nicht gerne und gebacken sind sie leichter verträglich und gesünder.

Es bietet sich an, gleich mehr Samosas zu füllen und sie unzubereitet einzufrieren. Wenn sie gefroren gebacken werden, sollten sie bei etwas geringerer Temperatur etwa 10 Minuten länger im Ofen bleiben.

Gebackene Punjabi Samosa

  • Portionen: 14 Stück
  • Schwierigkeit: mittel
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Mit Kartoffeln und Erbsen gefüllte Teigtaschen, die im Ofen knusprig gebacken werden.

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl (Vollkorn- oder 550er)
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 TL Ajowan
  • 450 g Kartoffeln
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 3 TL Koriandersamen
  • 1 cm Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 6-8 Pfefferkörner
  • 2 Kapseln grüner Kardamom
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 2–3 grüne Chilis oder 1 TL scharfes Chilipulver
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 30 g Ghee (alternativ neutrales Pflanzenöl)
  • 2 Msp. Asafoetida
  • 150 g (TK-) Erbsen
  • 1 TL Chaat Masala
  • 1 TL Garam Masala
  • 0,5 TL Schwarzsalz (Kala Namak)
  • 1 TL geröstetes Kreuzkümmelpulver
  • 1 TL Kasuri Methi (getrockneter Bockshornklee), zerstoßen
  • 2 TL Amchur
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 händevoll Koriander
  • Salz

Anweisungen

  1. Vermische das Mehl mit dem Öl, 0,5 TL Salz und die Ajowan-Samen in einer Schüssel und füge bei weißem Mehl schluckweise 100-120 ml Wasser, bei Vollkornmehl etwas mehr hinzu. Verknete alles zu einem geschmeidigen, festen Teig und lasse ihn mindestens 30 Minuten ruhen.
  2. Schäle die Kartoffeln, schneide sie in daumengroße Würfel und koche sie gar.
  3. Röste 0,5 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, die Zimtrinde, die Nelke, den Pfeffer, den Kardamom und die Fenchelsamen ohne Öl an, bis sie aromatisch duften, lasse sie abkühlen und mahle sie zu einem Pulver.
  4. Hacke Chili, Ingwer und Knoblauch ganz fein und hacke den Koriander grob.
  5. Erhitze das Ghee oder Öl in einer großen Pfanne, und gib Asafoetida, die frisch gemahlenen Gewürze und kurz danach die gehackte Chili, Knoblauch und Ingwer dazu und brate alles kurz an.
  6. Gib die Erbsen dazu und röste sie kurz an. Nimm die Pfanne vom Herd und lasse sie 2-2 Minuten abkühlen, bevor du mit dem nächsten Schritt weiter machst.
  7. Gib das Chaat Masala, Garam Masala, das geröstete Kreuzkümmelpulver, das Kasuri Methi, das Amchur, den Zitronensaft dazu und vermenge alles.
  8. Gib die gegarten Kartoffeln und den Koriander dazu und zerdrücke die Kartoffeln beim Vermischen leicht, sodass noch einige Stücke zum Beißen übrig bleiben, der Rest darf breiig werden.
  9. Schmecke mit dem Schwarzsalz und etwas normalem Salz ab.
  10. Teile den Teig in 7 gleich große Bällchen. Nun forme und fülle nacheinander die Samosas: Nimm jeweils ein Bällchen und rolle es zu einem dünnen runden Fladen aus (1-2 mm dick). Schneide den Fladen in der Mitte durch, sodass zwei „Halbmonde“ entstehen. Falte die Halbmonde an der geraden Kante zusammen, sodass eine Tüte entsteht. Du kannst die Kanten mit Wasser zukleben, wenn sie nicht von alleine zusammen kleben.
  11. Fülle die Tüte mit 1-2 EL der Füllung und verschließe die Tasche, indem du die runden Seiten (ggf. mit Wasser) zuklebst.
  12. Lege die Samosas auf ein Backbleck und streiche sie mit Öl rundherum ein.
  13. Heize den Ofen auf 200° Heißluft vor und schiebe das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen und backe sie 15-20 Minuten. Drehe sie nach der Hälfte der Zeit um.